piakapitza 100x70 martengrimke 100x70Vom 18. bis 19. Oktober trafen sich die Jusos Sachsen-Anhalt zu ihrer alljährlich stattfindenden Landesdelegiertenkonferenz. In Bernburg debattierte der SPD-Nachwuchs unter dem Motto „Mit frischem Mut zu neuen Ufern!“ über 40 Anträge. Wichtigster Diskussionsschwerpunkt war das neue Arbeitsprogramm, welches die Arbeit des neugewählten Landesvorstandes bestimmen wird. Neben der inhaltlichen Umstrukturierung der Landesarbeitskreise, wurden mit der Schaffung eines Pressesprechers und eines Jugendbeauftragten für Schülerinnen und Schüler eine wichtige Forderung der Magdeburger Jusos beschlossen.

Nach der Verabschiedung des Arbeitsprogramms wurde der neue Landesvorstand gewählt. Bei den Vorstandswahlen wurden mit Pia Kapitza und Marten Grimke auch zwei Magdeburger Jusos zu stellvertreten Landesvorsitzenden gewählt.

Marten Grimke erhielt dabei mit 48 von 56 Stimmen das beste Wahlergebnis der Stellvertreter. Ebenfalls zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Toni Bullerjahn (Mansfeld-Südharz), Steven Letzner (Jerichower Land), Kevin Müller (Harz) und Stefan Scholz (Wittenberg) gewählt. Ein wichtiges Ziel der Magdeburger Jusos, sich für eine Verbesserung der Bildungszustände und –chancen einzusetzen, fand ebenfalls große Zustimmung bei den Delegierten aus Sachsen-Anhalt. Damit ist inhaltlich und personell sichergestellt, daß die Magdeburger Jusos im Rahmen des Landesverbandes weiter eine tragende und zukunftsgewandte Rolle einnehmen werden. Weiteren Dank für seine geleistete Arbeit gebührt Falko Grube, der als Vertreter der Magdeburger Jusos im Landesvorstand, nicht wieder antrat und den „Staffelstab“ an junge und bewährte Mitstreiter weiterreichte.

Der kulturelle Rahmen wurde mit einer Kranzniederlegung zum Gedenken der Opfer des Nationalsozialismus an der zentralen Gedenkstätte am Martinsplatz in Bernburg abgerundet. Dazu der stellvertretende Landesvorsitzende Marten Grimke „Die Wahlerfolge rechter Parteien, Nazi-Aufmärsche und -Demonstrationen, fremdenfeindliche Übergriffe und rechte Gewalt in Sachsen-Anhalt sind mehr als nur Alarmsignale, die ein entschiedenes Handeln aller demokratischen Kräfte und jedes Einzelnen erfordern. Wir Jusos haben ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Unser Eintreten gegen Antisemitismus bleibt für immer gepaart mit unserem Kampf gegen alle Formen von Chauvinismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.“