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StöraktionAm 23. April hat das Bündnis „Studierende gegen Rechts" an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zur Veranstaltung: „Die geteilte Stadt – Der Umgang mit Naziaufmärschen in Magdeburg. Perspektive 2015!?" geladen.

Diese Veranstaltung wurde gleich zu Beginn durch Vermummte gestört, welche ihren Unmut über die Anwesenheit, beziehungsweise Einladung von VertreterInnen von „Kapital, Staat, Nation und Patriarchat" äußerten. Mehrere Personen, die in der Vergangenheit bereits als SprecherInnen des Bündnisses Magdeburg Nazifrei auftraten, wiesen darauf hin, dass sie klar gegen die Veranstaltung sind, da sie nicht formal eingeladen wurden, mitzuwirken. Die spontane Einladung, sich mit ans Podium zu setzen, wurde aber dennoch nicht angenommen.

Auch im Verlauf der Veranstaltung zeigte sich durch die Personen aus dem Umfeld von Magdeburg Nazifrei, dass sie kein Interesse an einer sachlichen Diskussion über Demonstrationsformen haben. Wir danken dennoch allen PodiumsteilnehmerInnen für ihre Teilnahme. „Ein derartiges Verhalten von Personen aus dem Umfeld von Magdeburg Nazifrei ist in keinster Weise hilfreich, ein breites Spektrum jenseits der radikalen linken Szene im Kampf gegen Rechtsextremismus aufzubauen." so Kai Dethloff, Vorsitzender der Jusos Magdeburg, „Es ist ebenso bedauerlich, dass Andreas Schomaker, Präsident der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord, wie bereits im Vorfeld erwartet, ganz spontan abgesagt hatte. Er oder ein anderer Vertreter der Polizei hätte viel zur Aufklärung der Polizeiaktionen in den letzten Jahren beitragen können." so Dethloff abschließend.

Die Jusos Magdeburg, wie auch der SPD Stadtverband werden sich auch 2015 im Rahmen des Bündnis gegen Rechts Magdeburg und Block MD mit friedlichen Aktionen am Protest gegen den rechten Aufmarsch beteiligen.