Die JusoUdo KrauseUdo Krause, stellv. Juso Landesvorsitzenders Sachsen-Anhalt gratulieren Bodo Ramelow zur Wahl zum Ministerpräsidenten des Bundeslandes Thüringen und wünschen ihm, seinem Kabinett und den Regierungsfraktionen viel Erfolg in den nächsten fünf Jahren. Die taktischen Spielchen der CDU im Vorfeld der Ministerpräsidentenwahl sind dagegen einer ehemaligen Regierungspartei unwürdig. Wer Überlegungen zur Zusammenarbeit mit Rechtspopulisten anstellt, anstatt sich klar von ihnen zu distanzieren und intern darüber diskutiert AfD-kompatible Kandidaten aufzustellen, macht sich, aus Sicht der Jusos, auf den falschen Weg.
"Es ist das erste Thüringer Kabinett ohne die CDU seit ihrer Gründung im Juli 1945 und das erste Mal seit 1990, dass die CDU nicht an dessen Spitze steht", so Udo Krause, stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos. "Mit ihrer letzten Maßnahme in der sie rund 200 Millionen Euro an Rücklagen für die zukünftige Planungen ausgaben, haben sie sich als Regierungspartei in Thüringen disqualifiziert", so Krause weiter.
Die Jusos Sachsen-Anhalt begrüßen den Prozess der SPD-internen Meinungsbildung, bei der zirka 70 Prozent der Mitglieder für ein Linksbündnis votierten. In ähnlichen Konstellationen in Sachsen-Anhalt in 2016 werden sie daher ein ebensolches Mittel ebenfalls einfordern. Die Jusos werden sich bis zur Wahl sowohl bei der Programmgestaltung als auch im Wahlkampf intensiv einbringen und ihren Beitrag dazu leisten, dass die Staatskanzlei ab 2016 SPD-geführt wird.