tina rosner2Tina Rosner, Juso-Landesvorsitzende"Dass der Landessportbund nun endlich gehandelt und den FC Ostelbien Dornburg ausgeschlossen hat, begrüßen wir Jusos ausdrücklich. Dennoch hätten wir uns ein früheres, entschiedeneres Vorgehen vom Landessportbund gewünscht", so Juso-Landeschefin Tina Rosner.
Der FC Ostelbien Dornburg war in den vergangenen Jahren immer wieder durch rechte Pöbeleien und Gewalttaten durch eine Vielzahl an Spielern aufgefallen. So kann hier auch nicht mehr von Einzelfällen oder einzelnen Mitgliedern gesprochen werden, sondern muss von einer rechten Struktur des Vereins insgesamt ausgegangen werden.
Rosner hierzu: "Es kann nicht sein, dass eine rechte Gruppe unter dem Deckmantel eines Fußballvereins agieren und menschenverachtendes Verhalten ausleben kann. Das dies dem Fußballverein so lange möglich war, ist skandalös und muss kritisch aufgearbeitet werden. Der Ausschluss war einfach überfällig."
Ob in der Kreisliga, in einer Hobby-Truppe die sich einfach nur gelegentlich trifft, oder in jeder anderen Liga, rechtes Gedankengut und menschenverachtendes Verhalten dürfen nirgendwo Platz haben, weder im Fußball noch sonst irgendwo. Abschließend stellt Rosner daher noch einmal klar: "Wir dürfen diesen Menschen unsere Gesellschaft nicht überlassen.
Es muss daher weiterhin gelten – heute leider umso mehr – kein Fußbreit dem Faschismus und keine Fußballplätze für Nazis!"